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XenServer VMs effizient exportieren
Im XenCenter ist die Exportfunktion die einfachste (und vor allem ohne Zusatzkosten) Möglichkeit eine Sicherung einer Virtuelle Maschine zu erstellen. Einfach einen rechtsklick auf den Eintrag im linken Baum auf die VM, Export und angeben wohin damit. Das Ergbnis ist eine einzige Datei die auf jedem beliebigen XenServer wieder importiert werden kann. Die VM muss dabei heruntergefahren oder suspended sein.
Effizient bedeutet hier, die exportierte Datei so klein wie möglich zu erhalten. Diese läßt sich dann meist nochmal via RAR oder ZIP halbieren.
Je länger man eine VM betreibt und darin Dateien erstellt und wieder löscht desto größer wird der Export einer virtuellen Festplatte. Wenn man erstmal 5 Gigabyte Logdateien gelöscht hat, wundert sich vielleicht auch, warum der Export immernoch so groß ist. Das liegt daran, dass gelöschte Dateien nicht wirklich gelöscht werden, sondern einfach nur aus der Allokationstabelle entfernt werden und der Bereich zum überschreiben freigegeben wird. Die Exportfunktion des XenCenter, kann dies leider nicht unterscheiden und der Export wird so groß als wären die Dateien noch vorhanden.
Abhilfe schafft ein Tool von Microsoft, “SDelete” von Sysinternals. Eigentlich ein Sicherheitswerkzeug um gelöschte Dateien auch wirklich zu löschen, überschreibt es die freigegeben Festplattenbereiche mit Nullen (“0000 0000″). Aber vorsicht, danach sind versehentlich gelöschte Dateien auch mit “undelete”-Werkzeugen nicht mehr wiederherstellbar.
Anwendung: In der Kommandozeile “sdelete -c” und abwarten.
Dannach sollte die exportierte Datei entsprechend der gelöschten Dateien kleiner sein.
Eine Komprimierung mit RAR tut den Rest.
Wie man das unter Linux macht, werde ich noch beschreiben.
XenServer 5.6 & Windows Server 2003 SP2 – Netzwerk Performance Probleme
Es kursieren eine Menge Texte und Lösungsvorsachläge zu diesem Problem im Internet.
Alle Tricks die im Internet zu finden sind, haben leider nicht funktioniert … irgendwann beim überprüfen der Netzwerkkarteneinstellungen habe ich eine Lösung gefunden, die funktioniert hat. Wahrscheinlich löst sie ähnliches aus, wie dieser “DisableTaskOffload” RegestryKey Hack auslösen sollte …
Folgende Umgebung:
XenServer 5.6 mit einer Windows Server 2003 SP2 VM und installierten XenTools.
Problem:
Extrem schlechte Netzwerkperformance der 2003er VM, vor allem bei einem http-Zugriff auf den IIS.
Weiterlesen, testen und bitte kommentieren …
Openfiler mit lokalem LDAP
Es war kein leichtes einen funktionierenden Openfiler auf einer XenServer Maschinen richtig zum Laufen zu bekommen. “Richtig” bedeutet: Openfiler in der Version 2.3, unter XenServer 5.6 mit Installieren Tools (Gegenstand eines anderen Eintrags hier auf meinem Blog), mit lokalem LDAP und funktionierender Benutzerverwaltung und einer funktionierenden und performaten WebDAV Schnittstelle. In diesem Beitrag befasse ich mich mit der Benutzerverwaltung mit den lokalen LDAP des Openfiler und dem Zugriff mit SAMBA von Windowscomputern aus.
Ich beschreibe hier auch die genauen Rahmenbedingungen! In wie weit sich die Anleitung auf andere Umstände wie zum Beispiel andere Openfiler-Version, unter einer anderen XenServer-Version, Direktinstallation, 32 Bit / 64 Bit, usw. übertragen lässt, kann ich keine Aussage machen … Sie dürfen das aber gerne Kommentieren.
Probleme bereiteten hier am allermeisten das root Passwort. Das verweden von Sonderzeichen würde ich an dieser Stelle einfach weglassen, obwohl das wohl stark gegen die Gewohnheit der meisten geht. Probleme entstehen, wenn man ein root Passwort in der Konsole festlegt und dieses dann im WebAdmin für die Konfiguration des LDAP-Dienstes wieder angeben muss, dass diese Passwörter sich dann nicht gleich sind. Ob das an einer deutschen Tastatur liegt oder an einem generellen Bug im Openfiler, gilt noch zu untersuchen. Gleiche oder ähnliche Probleme treten auch bei der Endian-Firewall auf. Sollte man dann doch Sonderzeichen verwenden, kann einem schon mal diese Fehlermeldung begegnen: ldap_bind: Invalid credentials (49)
Doch nun Schritt für Schritt:
- Importieren des XenServer Openfiler Images in der 32 Bit Fassung von der Openfiler Seite auf einen XenServer 5.6.
- Installation der XenServer Tools nach der Anleitung von hier direkt nach dem ersten Hochfahren in der Console des XenCenter.
- root hat bis dahin kein Passwort
- Openfiler zieht eine IP, StdGW und DNS-Server über DHCP und muss dann eine funktionierende Internetverbindung erhalten.
- Danach neu Starten und Openfiler meldet in der Übersicht des XenCenter: Optimized (version 5.6 installed)
- Login auf WebAdmin, IP und Port meldet die Konsole. Benutzername: ‘openfiler’ Passwort: ‘password’
- Update im WebAdmin über das Menü ‘System’ –> ‘System update’ … Ich habe alles ausgewählt. Einfach abwarten und nach ein paar Minuten das Update Log aktualisieren, sollte so was hier stehen: [2010 Aug 14 07:49:45] command complete … neu starten.
- Im WebAdmin einen Hostnamen setzen und in der XenCenter Konsole ein root-Passwort setzen. Mit root und ohne Passwort anmleden und mit ‘passwd’ neues Passwort setzen.
!!!Ich empfehle ein Passwort OHNE Sonderzeichen!!! siehe Text oben … neu starten. - Zeitzone einstellen.
- Unter dem Menü Services ‘LDAP Server’, ‘SMB / CIFS server’ und alles was man noch so braucht aktivieren.
- Unter dem Menü ‘Accounts’ –> Authentication in der ‘Experts’-Ansicht wird der LDAP-Server wie folgt konfiguriert:
- Hacken bei ‘Use LDAP’
- LDAP Security: KEINEN Hacken ‘Use TLS’
- Server: 127.0.0.1
- Base DN: dc=openfiler,dc=nas
- Authenticated bind DN: leer lassen
- Authenticated bind password: leer lassen
- Root bind DN: cn=Manager,dc=openfiler,dc=nas
- Root bind password: Das root-Passwort eintragen.
- SMB LDAP Configuration: KEIN Hacken bei ‘Login SMB server to root DN’
- User password policy: Hacken bei ‘Allow user to change password’
- Alles andere lassen wie es ist.
- Ganzen unten auf ‘Submit’
- Mindestens 2 Minuten WARTEN.
- Ich gönne der VM einen Neustart.
Nun kommen wir zur Prüfung des Ergebnisses:
Wenn sich problemlos Benutzer anlegen lassen und diese auch unter ‘Accounts’ –> ‘Group List’ / ‘User List’ angezeigt werden, hat alles geklappt.
Viel Erfolg!
XenServer und SoftwareRaid
Eine Installation des XenServers auf ein SoftwareRaid mit Raid1 Spiegel ist so nicht möglich. Einen Umweg gibt es über eine weitere Platte auf der sich die eigentliche XenServer-Installation befindet. Somit wäre dann das StandardRepository und somit die VMs durch eine gespiegelte Platte geschützt.
Vorgehensweise:
- 3 Platten in den Rechner, die Systemplatte sollte sich von den Spiegelplatten unterscheiden, so dass sie leichter beim Installieren erkannt werden können.
- Spiegel im RaidBIOS einrichten und MIRROR als ähnlich bezeichnen.
- Installation auf die Singleplatte vornehmen.
- An der Console des XenServer anmelden (egal ob direkt, oder im XenCenter).
-
dmraid -aysollte etwa soetwas ausgeben:
/dev/mapper/isw_bibabu_MIRRORund das Raid ist nun aktiv
- Raid als StorageRepository hinzufügen:
xe sr-create host-uuid=TabTabFügtHierAutomatischEin name-label=SR_MIRROR type=lvm content-type=user shared=false device-config-device=/dev/mapper/isw_bibabu_MIRROR - Im XenCenter das neue SR als default setzten über Kontextmenü
- FERTIG!
Installation der XenServer Tools in eine Openfiler 2.3 VM
Die einfache Installation der Tools im XenCenter funktioniert leider nicht, da die Linux Version nicht korrekt ermittelt werden kann, bzw nicht unterstützt wird. Eine manuelle Installation fungiert aber dennoch, zumindest für die Xen-Version des Openfilers. Hier die Befehlskette für XenServer 5.6, 5.5 und 5.0
Einfach die Befehle wie unten eingeben:
Wichtig: die Tools ISO muss korrekt ausgewählt sein und eine Verbindung zum Internet bestehen (StdGW in den Openfiler-Settings).
Alle XenServer-Versionen:
conary update beecrypt=contrib.rpath.org@rpl:devel conary update rpm=rpm.rpath.org@rpl:devel/4.4.4 mount /dev/xvdb /mnt/cdrom cd /mnt/cdrom/Linux/
XenServer 5.6:
rpm -ivh --nodeps xe-guest-utilities-5.6.0-578.i386.rpm rpm -ivh --nodeps xe-guest-utilities-xenstore-5.6.0-578.i386.rpm
XenServer 5.5:
rpm -ivh --nodeps xe-guest-utilities-5.5.0-466.i386.rpm
XenServer 5.0:
rpm -ivh --nodeps xe-guest-utilities-5.0.0-367.i386.rpm)
Alle XenServer-Versionen:
cd / umount /mnt/cdrom
Danach sollte in der Serverübersicht alle Daten angezeigt werden.